Ein 27-jähriger Berufseinsteiger und eine 45-jährige Teamleiterin mit zwei Kindern arbeiten im selben Unternehmen. Beide bekommen denselben Sachbezug. Beide sind prinzipiell froh darüber. Aber für wen hat er mehr Bedeutung? Und was würde wirklich einen Unterschied machen – für jeden der beiden?
Diese Frage stellen sich viele Unternehmen nicht konsequent genug. Benefitpakete werden einmal entwickelt und dann für alle gleich angewendet. Das ist besser als nichts – aber es ist nicht optimal.
Wer am Anfang der Karriere steht, denkt weniger an Altersvorsorge und mehr an Mobilität, Flexibilität und das Gefühl, dass der Arbeitgeber in die eigene Zukunft investiert.
Benefits, die in dieser Phase stark wirken:
Was in dieser Phase weniger zieht: betriebliche Altersvorsorge und Krankenversicherungszusätze. Nicht weil sie unwichtig wären – sondern weil der persönliche Bezug fehlt. Wer sich mit 25 nicht vorstellen kann, 65 zu sein, wird bAV kaum als echten Benefit wahrnehmen.
In dieser Phase verschiebt sich die Priorität oft. Kinder, Wohnkosten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf – die finanziellen und emotionalen Belastungen steigen.
Benefits, die jetzt den Unterschied machen:
In dieser Phase beginnt auch die bAV zu wirken – weil der Zeithorizont konkreter wird und die finanzielle Planung bewusster.
Generation X – viel diskutiert, oft vergessen. Diese Gruppe trägt in vielen Unternehmen die meiste Verantwortung, hat aber oft weniger Aufmerksamkeit bei der Benefitgestaltung bekommen als die jüngeren Kohorten.
Was in dieser Phase zählt:
Was diese Gruppe nicht braucht: Erklärungen, warum steuerfreie Benefits gut sind. Sie rechnet selbst. Was sie sucht, ist ein Arbeitgeber, der ihre Erfahrung und Lebensphase ernst nimmt.
Nicht unbedingt. Es gibt einen praktischen Mittelweg: ein Kernangebot, das für alle sinnvoll ist, ergänzt durch optionale Bausteine, die Mitarbeitende selbst aktivieren können.
Das Kernangebot könnte so aussehen:
Darüber hinaus können Mitarbeitende je nach Situation Dienstrad, Kita-Zuschuss oder bAV aktivieren – sofern rechtlich zulässig und administrativ abgebildet.
Mit einer digitalen Plattform wie emplu lässt sich das ohne manuellen Mehraufwand umsetzen: Mitarbeitende sehen ihre aktiven Benefits in der App, HR sieht den Überblick im Dashboard, und die Lohnabrechnung wird automatisch korrekt beliefert.
Ein Benefitpaket, das z.B. fünf Leistungen enthält, von denen drei zur aktuellen Lebenssituation passen, hat mehr Wirkung als zehn Leistungen, die niemand versteht oder nutzt. Die Frage ist nicht: Wie viel bieten wir an? Die Frage ist: Kommt es an?
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Leonard Gohlke
4. Mai 2026 | 3 min
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