
von Anika Brunner
09. Januar 2026

Die Auswahl an Mitarbeiter-Benefits ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Unternehmen können heute aus einer Vielzahl an Angeboten schöpfen: steuerfreie Sachbezüge, Mobilitätszuschüsse, Gesundheitsleistungen, Weiterbildungsangebote und vieles mehr. Diese Vielfalt ist grundsätzlich eine gute Nachricht – denn sie eröffnet neue Möglichkeiten, Mitarbeitende zu unterstützen, zu motivieren und langfristig zu binden.
In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild: Die vorhandenen Benefits werden nicht vollständig verstanden oder genutzt. Ein zentraler Grund dafür liegt in der Art und Weise, wie sie strukturiert und kommuniziert werden.
Aus Sicht von Personalabteilungen ist es absolut sinnvoll, Benefits nach steuer- und arbeitsrechtlichen Kriterien zu gliedern. Kategorien wie „steuerfreier Sachbezug“, „ÖPNV-Zuschuss“, „geldwerter Vorteil“ oder „pauschalversteuerte Leistung“ sind notwendig, um gesetzliche Vorgaben einzuhalten und Risiken zu minimieren. Diese Struktur hilft HR-Teams dabei, den Überblick zu behalten, Höchstgrenzen einzuhalten und rechtssicher zu handeln.
Für Mitarbeitende hingegen ist diese Logik oft schwer nachvollziehbar. Begriffe aus dem Steuer- und Arbeitsrecht sagen wenig darüber aus, welchen konkreten Nutzen ein Benefit im Alltag hat. Die meisten Mitarbeitenden haben – verständlicherweise – weder das Know-how noch das Interesse, sich intensiv mit steuerlichen Details auseinanderzusetzen. Ihre Expertise liegt schließlich in ganz anderen Bereichen.
Das Ergebnis: Benefits sind zwar vorhanden, wirken aber abstrakt, kompliziert oder sogar abschreckend. Und genau hier geht wertvolles Potenzial verloren.
Statt Benefits primär nach rechtlichen Kriterien zu sortieren, lohnt sich ein konsequenter Perspektivwechsel: Wie denken Mitarbeitende über Benefits? Welche Fragen stellen sie sich wirklich?
Nicht: „Ist das ein steuerfreier Sachbezug?“
Sondern: „Hilft mir das im Alltag?“
Nicht: „Welche Höchstgrenze gilt hier?“
Sondern: „Was bringt mir dieses Angebot konkret?“
Bei emplu setzen wir genau hier an. In unserer App werden Benefits für Mitarbeitende nicht nach Paragrafen, sondern nach sogenannten Themenwelten strukturiert. Diese orientieren sich an realen Lebensbereichen und machen Benefits sofort verständlich und greifbar.
Die Themenwelten bilden typische Bedürfnisse und Alltagssituationen ab, in denen Benefits einen echten Unterschied machen können:
Hier finden sich Benefits, die viele Mitarbeitende direkt aus ihrem Alltag kennen und schätzen. Sie decken regelmäßig anfallende Ausgaben ab und sorgen für eine spürbare finanzielle Entlastung – ohne komplizierte Erklärungen oder lange Entscheidungswege.
Mobilität ist heute vielfältiger denn je. Während manche täglich mit Bus und Bahn unterwegs sind, fahren andere Auto, Fahrrad oder kombinieren verschiedene Verkehrsmittel. In dieser Themenwelt kommen daher unterschiedliche Angebote zusammen: ÖPNV-Zuschüsse, Tankgutscheine, Bikeleasing, Mikromobilität oder auch das Deutschlandticket. Mitarbeitende wählen flexibel das, was zu ihrem Lebensstil und ihrem Arbeitsweg passt – ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wie diese Leistungen steuerlich eingeordnet sind.
Mentale und körperliche Gesundheit spielen eine immer größere Rolle im Arbeitsalltag. Angebote in diesem Bereich unterstützen Mitarbeitende dabei, langfristig gesund, leistungsfähig und ausgeglichen zu bleiben. Der Fokus liegt dabei nicht auf der rechtlichen Konstruktion, sondern auf dem persönlichen Wohlbefinden.
Weiterentwicklung bedeutet heute mehr als klassische Fachseminare. Viele Mitarbeitende möchten sich auch persönlich weiterbilden oder Unterstützung bei privaten Themen erhalten – etwa beim Sprachenlernen oder bei der Steuererklärung. Diese Themenwelt macht sichtbar, dass Unternehmen ihre Mitarbeitenden ganzheitlich unterstützen und nicht nur auf die reine Jobrolle reduzieren.
So einfach und intuitiv die Benefits für Mitarbeitende dargestellt werden, so zuverlässig läuft die rechtliche Absicherung im Hintergrund. Die App stellt automatisch sicher, dass alle steuerrechtlichen Kriterien, Freibeträge und Höchstgrenzen eingehalten werden. Fehlerquellen werden minimiert, Doppelprüfungen entfallen vollständig.
Das bedeutet:
Die Komplexität bleibt dort, wo sie hingehört – im System, nicht im Kopf der Nutzenden.
Für Mitarbeitende hat dieser Ansatz klare Vorteile. Benefits werden leichter verstanden, schneller ausgewählt und häufiger genutzt. Durch die thematische Struktur entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem Benefit und dem individuell erlebten Nutzen. Das erhöht nicht nur die Akzeptanz, sondern auch die Wertschätzung gegenüber dem Arbeitgeber.
Gleichzeitig profitieren Unternehmen davon, dass ihre Investitionen in Benefits sichtbar und wirksam werden. Leistungen, die verstanden werden, entfalten ihre Wirkung – emotional wie praktisch. Sie stärken die Bindung, unterstützen unterschiedliche Lebensmodelle und tragen zu einer positiven Employee Experience bei.
Die Vielfalt an Benefits ist eine große Chance. Damit sie ihr volles Potenzial entfalten kann, braucht es jedoch eine Darstellung, die sich an den Menschen orientiert, die sie nutzen sollen. Themenwelten schaffen genau das: Sie übersetzen rechtliche Komplexität in alltagsnahe Mehrwerte und machen Benefits zu dem, was sie sein sollen – eine echte Unterstützung im Leben der Mitarbeitenden.
So werden aus abstrakten Kategorien greifbare Vorteile. Und aus Benefits ein Erlebnis, das ankommt.
emplu hat bei OMR Reviews die begehrte Auszeichnung als TOP RATED in der Kategorie Benefit Administration erhalten. Diese Anerkennung spiegelt unsere Expertise und unser Engagement wider, die besten Lösungen für unsere Kunden zu bieten.