
Was wollen Mitarbeitende wirklich? Um diese Frage datenbasiert zu beantworten, haben wir das Nutzungsverhalten auf der emplu-Plattform über alle Branchen und Altersgruppen hinweg analysiert. Das Ergebnis ist ein klarer Wegweiser für Unternehmen, die ihre Benefit-Strategie optimieren und Streuverluste vermeiden wollen.
Die Verteilung des genutzten Budgets zeigt eine deutliche Tendenz: Benefits, die den Alltag entlasten, stehen an oberster Stelle.
1) Essen & Lebensmittel 41 % Supermarktgutscheine, Lieferdienste
2) Mobilität 28 % ÖPNV-Zuschüsse, Bike-Leasing, E-Scooter
3) Konsumgüter 17 % Shopping-Gutscheine (Drogerie, Wohnen)
4) Gesundheit & Fitness 7 % Fitness-Mitgliedschaften, bKV
5) Freizeit & Vereinbarkeit 7 % Kita-Zuschüsse, Urlaubs-Rabatte
Die Kategorie „Essen & Lebensmittel“ ist der unangefochtene Spitzenreiter. Warum? Weil sie ein Grundbedürfnis deckt und die Inflation im Alltag spürbar abfedert.
Mobilitätsbenefits sind der „Dauerbrenner“. Sie erleichtern nicht nur den Arbeitsweg, sondern zahlen direkt auf die ESG-Ziele (Nachhaltigkeit) Ihres Unternehmens ein.
Gutscheine für Drogerien oder Möbelhäuser bieten eine willkommene finanzielle Entlastung bei privaten Anschaffungen.
Obwohl die Nutzungsrate mit 7 % geringer erscheint, ist der Impact auf die Produktivität enorm. Oft werden diese Benefits seltener, aber dafür intensiver genutzt (z. B. durch regelmäßige Studiobesuche).
Diese Kategorie wird meist von einer spezifischen Zielgruppe (junge Eltern) genutzt. Für diese ist der Kita-Zuschussjedoch oft der wichtigste Grund für die Loyalität zum Unternehmen.
Unsere Daten zeigen: Es gibt keinen „Einheits-Benefit“. Während fast jeder essen muss (41 %), ist der Kita-Zuschuss für eine junge Mutter wertvoller als jeder Fitness-Gutschein.
Der Schlüssel zum Erfolg ist ein flexibles Portfolio. Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden die Wahl lassen, wie sie ihr Budget einsetzen, erzielen die höchste Akzeptanz und die stärkste Bindung.
Mit emplu bündeln Sie alle Top-Kategorien auf einer einzigen Plattform – rechtssicher, automatisiert und individuell steuerbar.

von Leonard Gohlke
26. September 2024 | 6 min
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