Wie funktioniert das Fahrradleasing mit Entgeltumwandlung?

Mit dem Fahrrad zur Arbeit oder eine E-Bike-Tour am Wochenende? Der gute alte (elektrische) Drahtesel gehört für viele zum Leben dazu. Da ist es naheliegend, dass Dienstrad-Angebote bei Mitarbeitenden gut ankommen. Aber ist das nicht mit viel Aufwand für Unternehmen verbunden? Und was wären die Vorteile?

Betriebliche Mikromobilität: Das Dienstfahrrad als strategischer Benefit

Wir haben mit Niklas von Eleasa gesprochen, um das Konzept der betrieblichen Mikromobilität und dessen Potenzial für moderne Unternehmen genauer zu beleuchten. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch.

Was ist Fahrradleasing mit Entgeltumwandlung?

Kurz gesagt: Fahrradleasing durch Entgeltumwandlung ist ein nachhaltiger Mitarbeiterbenefit, der es Arbeitgeber:innen ermöglicht, einfach, kostenneutral und digital die Gesundheit und Zufriedenheit ihres Teams zu fördern.

Über die Entgeltumwandlung wird die Leasingrate direkt vom Bruttogehalt der Mitarbeitenden abgezogen. Dadurch ergibt sich ein steuerlicher Vorteil, der eine Ersparnis von bis zu 35 % gegenüber dem privaten Kauf ermöglicht. Mitarbeitende können sich ihr Wunschrad bei einem von über 2.500 Partnerhändlern aussuchen und dabei massiv profitieren.

Die Vorteile für das Unternehmen: Gesundheit und Kostenersparnis

Durch das Angebot von Bike-Leasing stärken Unternehmen ihre Arbeitgebermarke und schärfen ihr Benefit-Portfolio. Doch der Nutzen geht über das Image hinaus:

  • Reduzierung von Krankentagen: Wer regelmäßig radelt, ist im Schnitt zwei Tage pro Jahr weniger krank.
  • Direkte Ersparnis: Bei durchschnittlichen Ausfallkosten von 400 € pro Tag sparen Arbeitgeber so ca. 800 € pro Jahr und Mitarbeiter:in.
  • Unternehmenskultur: Der Benefit fördert die Bindung und verbessert gleichzeitig die Ökobilanz des Unternehmens.

Dabei spielt die Unternehmensgröße keine Rolle: Vom jungen Start-up bis zum Großkonzern ist das Dienstfahrrad für jede Struktur ein attraktiver und leicht umsetzbarer Mehrwert.

Mikromobilität: Mehr als nur Fahrräder

Warum sollte man sich heute mit betrieblicher Mikromobilität beschäftigen? Sie eröffnet nicht nur ökonomische Ersparnisse, sondern auch neue ökologische Horizonte durch den Zugang zu innovativen Produkten:

  • E-Roller & E-Scooter: Perfekt, um das Auto stehen zu lassen oder die „letzte Meile“ nach einer Bahnfahrt effizient zu überbrücken.
  • Pendeln per Rad: Hält fit und entlastet die Parkplatzsituation am Firmenstandort.

Indem Unternehmen echte Alternativen zum PKW fördern, leisten sie einen messbaren Beitrag zur Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks.

Ein dreifach nachhaltiger Benefit

Niklas erklärt, dass die Nachhaltigkeit dieses Modells auf drei Ebenen wirkt:

  1. Individuelle Gesundheit: Mehr Bewegung führt zu einer höheren Lebensqualität und Vitalität der Belegschaft.
  2. Kreislaufwirtschaft: Fahrräder, die nach der Leasingzeit nicht übernommen werden, werden professionell aufbereitet und ressourcenschonend dem Zweitmarkt zugeführt.
  3. Gesellschaftlicher Nutzen: Das Fahrrad verursacht deutlich geringere Kosten für die Allgemeinheit. Während ein Auto die Gesellschaft pro gefahrenem Kilometer ca. 5,66 Cent kostet (Infrastruktur, Umweltfolgen), sind es beim Fahrrad lediglich 0,36 Cent.

[Image comparing the environmental and social costs per kilometer of a car versus a bicycle]

Der emplu-Vorteil für Ihre Payroll

Um den administrativen Aufwand für Sie so gering wie möglich zu halten, haben wir Eleasa vollständig in unsere Plattform integriert.

Das bedeutet für Sie: Alle Gehaltsumwandlungen sind automatisch im emplu-Payrollexport enthalten. Sie benötigen lediglich einen einzigen Export für die gesamte Entgeltabrechnung. Effizienter lässt sich modernes Mobilitätsmanagement nicht umsetzen.

von Fanny Remus

26. September 2023 | 3 min