„Meine Mitarbeitenden wollen bestimmt keine berufliche App"

Es ist einer dieser Sätze, die wir in HR-Gesprächen immer wieder hören: „Unsere Mitarbeitenden wollen sicher keine berufliche App auf dem privaten Handy."Ein verständlicher Gedanke. Schließlich verschwimmen Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben ohnehin immer mehr – da möchte man nicht noch das Gefühl haben, den Job in der Hosentasche mit sich herumzutragen.Aber: 95 Prozent der emplu-Nutzenden sagen genau das Gegenteil. Sie nutzen unsere mobile App nicht nur regelmäßig – sie tun es gerne.Warum? Weil Benefits eben nicht im Büro stattfinden. Sondern im echten Leben.

Digitale Wertschätzung: Benefits als Teil des Alltags, nicht der Administration

Wertschätzung entfaltet ihre größte Wirkung, wenn sie dort stattfindet, wo das Leben passiert: an der Zapfsäule, im Supermarkt oder im Fitnessstudio. Ein moderner Benefit darf keine bürokratische Hürde sein, sondern muss sich nahtlos in den Alltag integrieren. Das Ziel ist klar: weg von komplizierten Intranets und PDF-Ausdrucken, hin zu einer intuitiven, mobilen Lösung, die Wertschätzung direkt in die Tasche der Mitarbeitenden bringt.

Warum Mobilität die Akzeptanz von Benefits revolutioniert

In einer Welt, in der wir Bankgeschäfte, Termine und Einkäufe über das Smartphone organisieren, ist die mobile Nutzung von Benefits die logische Konsequenz. Die Grenze zwischen beruflichen und privaten Tools verschwimmt dort, wo eine Anwendung einen echten Mehrwert bietet.

  • Hohe Nutzungsraten: Über 90 % der Benefit-Auswahlen bei emplu erfolgen mobil.
  • Spontaneität: Die App ermöglicht es, Vorteile genau in dem Moment abzurufen, in dem sie benötigt werden – beim Bezahlen an der Kasse oder beim Buchen einer Reise.
  • Emotionale Bindung: Wenn Wertschätzung jederzeit greifbar ist, steigt die Identifikation mit dem Arbeitgeber nachhaltig.

Inklusivität durch Wahlfreiheit: Mobile App und Web-App

Echte Digitalisierung bedeutet nicht, alle Nutzer in ein starres Raster zu pressen, sondern Flexibilität für unterschiedliche Bedürfnisse zu schaffen. Während die mobile App für die Nutzung unterwegs optimiert ist, bietet die emplu Web-App eine identische Oberfläche für den Desktop.

Dies ist besonders wichtig für die rund 5 % der Mitarbeitenden, die ihr privates Smartphone nicht für berufliche Zwecke nutzen möchten oder die Verwaltung ihrer Benefits lieber in Ruhe am großen Bildschirm (im Büro oder Homeoffice) erledigen. Wahlfreiheit ist hier die höchste Form der User Experience.

Nutzerfreundlichkeit als zentraler Erfolgsfaktor

Der beste Benefit verpufft, wenn der Zugang zu kompliziert ist. Nutzerfreundlichkeit ist kein „Nice-to-have“, sondern die Bedingung für den Erfolg eines Benefit-Programms.

  • Intuitive Bedienung: Keine langwierigen Einweisungen nötig.
  • Transparenz: Alle Transaktionen und das persönliche Portfolio sind jederzeit einsehbar.
  • Alltagsintegration: Die Möglichkeit, Benefits beim Wocheneinkauf „nebenbei“ einzulösen, macht den Unterschied zwischen Theorie und gelebter Praxis.

Datenschutz und Technik, die Vertrauen schafft

Die Installation einer Anwendung auf dem privaten Gerät setzt Vertrauen voraus. Unsere Technologie ist daher strikt nach dem Prinzip der Datentrennung konzipiert:

  1. DSGVO-Konformität: Alle Daten werden verschlüsselt und sicher auf deutschen Servern verarbeitet.
  2. Privatsphäre: Die App greift ausschließlich auf die freigegebenen Benefit-Informationen zu – es findet kein Zugriff auf private Fotos, Kontakte oder Unternehmensdaten auf dem Gerät statt.
  3. Freiwilligkeit: Die App ist ein persönliches Angebot zur Wertschätzung, kein Instrument der Kontrolle oder Überwachung.

Fazit: Wertschätzung ohne Grenzen

Ob Smartphone oder Desktop, unterwegs oder zu Hause: Entscheidend ist, dass Benefits genutzt werden. Jeder Klick ist ein Moment der Interaktion zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmenden. Wenn ein Unternehmen Lösungen anbietet, die sich dem Leben der Menschen anpassen und nicht umgekehrt, entsteht eine echte „Employee Experience“.

Moderne Personalarbeit bedeutet, Hindernisse abzubauen und den Zugang zu Benefits so einfach wie möglich zu gestalten. Denn am Ende geht es nicht um die Technik, sondern darum, dass Wertschätzung dort ankommt, wo sie wirkt: mitten im Alltag.

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von Anika Brunner

08. Oktober 2025 | 6 min