
„Unsere Mitarbeitenden wollen sicher keine berufliche App auf dem privaten Handy.“ Diesen Satz hören wir in fast jedem Gespräch mit HR. Er ist verständlich: Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen ohnehin, und niemand möchte den Job ständig in der Hosentasche tragen. Die Erfahrung zeigt aber das Gegenteil, zumindest bei Benefits.
Ja, in der großen Mehrheit. 95 % der emplu-Nutzenden sagen, dass sie die mobile App gerne nutzen. Über 90 % aller Benefit-Auswahlen erfolgen per Smartphone.
Der Grund ist einfach: Benefits werden nicht im Büro genutzt, sondern im Alltag. An der Tankstelle, im Supermarkt, im Fitnessstudio oder beim Kauf des Deutschlandtickets. Genau dort ist das Smartphone ohnehin dabei. Eine Benefit-App fühlt sich deshalb nicht an wie Arbeit, sondern wie eine Banking- oder Bonus-App.
Der Unterschied zu einer klassischen Mitarbeiter-App für interne Kommunikation ist entscheidend: Die bringt Nachrichten, Aufgaben und Erreichbarkeit aufs Handy. Eine Benefit-App bringt Geld für den Alltag.
Die meisten Bedenken lösen sich, wenn ihr vor dem Start offen erklärt, was die App kann, was sie nicht kann und wer welche Daten sieht.
Der größte Vorteil zeigt sich bei der Nutzung: Benefits, die per App jederzeit verfügbar sind, werden deutlich häufiger genutzt als Angebote im Intranet oder auf Papier. Bei emplu nutzen im Schnitt 85 % der Mitarbeitenden ihr Budget aktiv. Warum Benefits ohne gute Kommunikation verpuffen, steht in Warum gute Benefits ohne Kommunikation nichts bringen.
Nein. Das private Smartphone gehört den Mitarbeitenden, ihr könnt sie nicht anweisen, darauf eine App zu installieren. Die Nutzung muss freiwillig sein. Daraus folgen drei Regeln:
Bei emplu gibt es deshalb neben der mobilen App eine Web-App mit denselben Funktionen. Sie ist für die rund 5 % gedacht, die ihr privates Handy nicht nutzen möchten, und für alle, die ihre Benefits lieber am großen Bildschirm verwalten.
Wer eine App auf dem privaten Gerät installiert, muss darauf vertrauen können. Stellt jedem Anbieter diese Fragen:
Bei emplu gilt das Prinzip der Datentrennung:
Mehr zu Datenschutz und Sicherheit bei der Anbieterwahl steht in Benefit-Plattform auswählen.
Wie die emplu App funktioniert und welche Benefits ihr darüber anbieten könnt, seht ihr auf der Seite zur Benefit-App für Mitarbeitende.
Die Sorge, dass Mitarbeitende keine berufliche App wollen, ist verständlich, trifft auf Benefits aber selten zu. Entscheidend ist, dass die App einen echten Nutzen im Alltag bringt, freiwillig bleibt, eine Alternative ohne Smartphone bietet und beim Datenschutz überzeugt. Dann wird aus dem Bedenken schnell der meistgenutzte Benefit im Unternehmen.
Muss ich als Mitarbeitende:r eine Benefit-App auf meinem privaten Handy installieren? Nein. Die Nutzung des privaten Smartphones ist freiwillig. Arbeitgeber sollten eine Alternative anbieten, etwa eine Web-App im Browser.
Kann der Arbeitgeber sehen, was ich mit meinen Benefits kaufe? Bei emplu nicht. Der Arbeitgeber sieht nur die Daten, die für die Abrechnung nötig sind, aber keine einzelnen Einkäufe und keinen Standort.
Welche Daten speichert eine Benefit-App? Vor allem Name, Benefit-Budget, genutzte Benefits und hochgeladene Belege. Seriöse Anbieter speichern diese Daten in Deutschland oder der EU und schließen mit dem Arbeitgeber einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Was ist, wenn jemand kein Smartphone hat? Dann können die Benefits über eine Web-App im Browser genutzt werden. Bei emplu bietet sie dieselben Funktionen wie die mobile App.
Was sind die Vorteile einer Benefit-App? Benefits sind jederzeit dabei, Belege werden per Foto hochgeladen, das Guthaben ist immer sichtbar. Für HR entfallen Papierbelege und Rückfragen, und die Nutzung steigt deutlich.
Ist die emplu App für Mitarbeitende kostenlos? Ja. Die App ist im Apple App Store und bei Google Play kostenlos. Die Kosten trägt der Arbeitgeber.

von Anika Brunner
08. Oktober 2025 | 6 min
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