Wir-Gefühl mit Mitarbeiter-Benefits stärken

Teambuilding ist weit mehr als nur eine nette Geste; es ist ein essenzieller Bestandteil einer erfolgreichen Unternehmensstrategie. Durch gezielte Teambuilding-Maßnahmen können Mitarbeitende besser zusammenarbeiten, ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Dies führt zu einer erhöhten Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung, was wiederum die Produktivität und Effizienz im Unternehmen steigert.

Teambuilding als Fundament für den Unternehmenserfolg

Eine Firma, die gezielt in Teambuilding investiert, sendet ein starkes Signal: Sie zeigt ihren Mitarbeitenden, dass sie geschätzt werden und ihre persönliche Entwicklung Priorität hat. Dies beeinflusst das Arbeitsklima nachhaltig positiv und sichert den langfristigen Erfolg. Damit dies gelingt, ist jedoch ein ganzheitlicher Ansatz nötig – wahlloses Ergreifen von Maßnahmen verpufft meist wirkungslos. Teamentwicklung sollte vielmehr als dynamischer Werkzeugkasten verstanden werden, aus dem sich jedes Unternehmen die passenden Instrumente für sein spezifisches Team heraussucht.

Teambuilding: Ein zweischneidiges Schwert

Oft sind Teambuilding-Aktivitäten – insbesondere wenn sie nicht fest in der Unternehmenskultur verankert sind – ein riskantes Unterfangen. Trotz der potenziell positiven Effekte fühlen sich viele Mitarbeitende oft zur Teilnahme gezwungen, besonders wenn Maßnahmen „top-down“ über die Köpfe der Teams hinweg geplant werden.

Dies führt nicht selten zu Widerstand und Frustration. Die ursprüngliche Absicht, das Team zusammenzubringen, schlägt ins Gegenteil um, wenn die Aktivitäten als unpassend oder aufdringlich empfunden werden. Daher ist es entscheidend, den Ansatz sorgfältig zu überdenken: Eine einseitige Herangehensweise, die die Bedürfnisse der Belegschaft ignoriert, schadet oft mehr, als sie nützt.

Die Kraft der Mitbestimmung: Mitarbeitende selbst entscheiden lassen

Eine erfolgreiche Teambuilding-Strategie bezieht die Mitarbeitenden aktiv in die Entscheidungsprozesse ein. Indem Sie Ihrem Team die Freiheit geben, selbst zu wählen, welche Benefits und Aktivitäten sie bevorzugen, fördern Sie nicht nur das Engagement, sondern auch die Akzeptanz und den tatsächlichen Nutzen dieser Maßnahmen.

Die Möglichkeit zur Mitbestimmung stärkt das Gefühl der Wertschätzung und des Respekts. Durch regelmäßige Umfragen und Feedback-Runden stellen Sie zudem sicher, dass Sie die Bedürfnisse Ihres Teams wirklich verstehen und gezielt darauf eingehen können.

Mitarbeiter-Benefits als zweite Ebene des Teambuildings

Ein oft übersehener Weg, diese Teilhabe mit geringem Aufwand zu ermöglichen, sind strategische Mitarbeiter-Benefits. Sie bieten eine Plattform für gemeinsamen Sport, Lernerfolge oder emotionale Erlebnisse und fördern informelle Interaktionen sowie den Zusammenhalt.

Solche selbstgewählten Erlebnisse helfen dabei, Barrieren abzubauen und die Kommunikation zu verbessern. Wenn Mitarbeitende in entspannter Atmosphäre gemeinsame Erinnerungen schaffen, stärkt dies das Wir-Gefühl und die Identifikation mit dem Unternehmen. Das Beste daran: Die Investition in Sachbezüge und Rabatte lohnt sich doppelt, da für Teamerlebnisse oft kein zusätzliches Sonderbudget mehr benötigt wird.

Strategien zur Motivation: So ermutigen Sie Ihr Team

Um Ihre Mitarbeitenden zu motivieren, die angebotenen Benefits aktiv zu nutzen, ist eine klare Kommunikation des Mehrwerts entscheidend. Heben Sie hervor, wie gemeinsame Aktivitäten die Zusammenarbeit erleichtern und die Atmosphäre verbessern. Nutzen Sie hierfür interne Kanäle wie Newsletter, Slack oder das Intranet.

Kleine Challenges oder Wettbewerbe unter den Abteilungen können zusätzliche Anreize schaffen. Zudem nehmen Führungskräfte eine zentrale Rolle als Initiatoren ein: Sie kennen ihre Teams am besten und können Erlebnisse so in den Arbeitsalltag integrieren, dass sie als Bereicherung und nicht als Belastung empfunden werden. Eine breite Palette an Benefits sorgt dafür, dass jeder das passende Angebot findet.

Kulinarik verbindet: Gemeinsam essen und austauschen

Miteinander zu essen schafft eine entspannte, informelle Atmosphäre, die das gegenseitige Kennenlernen fördert. Gemeinsame Mahlzeiten bieten eine willkommene Abwechslung und ermöglichen Begegnungen außerhalb des beruflichen Kontextes. Das Teilen kulinarischer Entdeckungen stärkt die Gemeinschaft – besonders einfach gelingt dies durch gemeinsame Bestellungen bei Partnern wie Lieferando, Wolt oder UberEats.

Sportgeist wecken: Gemeinsam aktiv werden

Sportliche Aktivitäten fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Teamgeist. Ob beim gemeinsamen Bouldern – wie es das Münchner Scale-up GREENFORCE erfolgreich vorlebt – oder bei Remote-Fitness-Sessions: Sport schafft eine dynamische Atmosphäre, in der man sich gegenseitig unterstützt. Das Vertrauen wächst, während man gemeinsam Ziele erreicht. Geeignete Partner: Urban Sports Club (vor Ort) oder Egym (vor Ort und Remote).

Emotionen teilen: Gemeinsam mitfiebern und reisen

Sportliche Großereignisse im „Public Viewing“ (z. B. via DAZN) zu erleben, bietet Gesprächsstoff weit über den Büroalltag hinaus. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, setzt auf kurze Reisen: Ein gemeinsames Wochenende in den Bergen oder ein Städtetrip schweißt das Team in einer neuen Umgebung zusammen. Hierbei unterstützen Partner wie Eleasa oder JobRad bei der nötigen Mobilität.

Wissen vernetzen: Gemeinsam lernen und wachsen

Das Erlernen neuer Fähigkeiten oder Sprachen (z. B. via Lingoda, Lingvist oder Skillshare) ist ein besonders nachhaltiges Teambuilding. In gemeinsamen Kursen interagieren Teammitglieder, unterstützen sich gegenseitig und teilen Erfolgserlebnisse. Dies stärkt nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch das kulturelle Verständnis innerhalb der Belegschaft.

Fazit: Ganzheitliches Teambuilding mit emplu

Mit emplu erhalten Sie mit nur einem Vertrag und zum Fixpreis Zugang zu all diesen Möglichkeiten. So machen Sie Teambuilding zu einem festen, flexiblen Bestandteil Ihrer Unternehmenskultur, der wirklich bei den Mitarbeitenden ankommt.

von Fanny Remus

11. Juli 2024 | 5 min