

Nein, die Teilnahme an der bAV ist für Mitarbeitende freiwillig. Allerdings haben Mitarbeitende einen gesetzlichen Anspruch auf eine Gehaltsumwandlung zur bAV.
Ja. Nach § 3 Nr. 63 EStG können 2026 bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung steuerfrei umgewandelt werden, also bis zu 8.112 € im Jahr. Bis zu 4 % davon, also 4.056 € im Jahr, sind außerdem sozialversicherungsfrei.Dabei fallen „(West)“ und „2024“ weg, weil es seit 2025 eine bundesweite Grenze gibt. Im Kasten „Das Wichtigste auf einen Blick“ oben auf der Seite stehen dieselben alten Werte (7.248 € und 3.624 €). Ersetze sie dort durch 8.112 € und 4.056 €.
Wandeln Mitarbeitende einen Teil ihres Gehalts in eine bAV um, müsst ihr mindestens 15 % des umgewandelten Betrags dazugeben, soweit ihr dadurch Sozialversicherungsbeiträge spart. Die Pflicht gilt für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds, außer ein Tarifvertrag regelt es anders. Viele Arbeitgeber zahlen freiwillig mehr, weil ein höherer Zuschuss die Teilnahme deutlich steigert. Alle Pflichten, die Werte für 2026 und ein Rechenbeispiel findet ihr im Artikel betriebliche Altersvorsorge für Arbeitgeber.
Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeitenden über die Möglichkeiten der bAV informieren und auf deren Wunsch eine Gehaltsumwandlung ermöglichen. Sie müssen zudem sicherstellen, dass die Beiträge ordnungsgemäß an den Versorgungsträger abgeführt werden.
